Einen Monat Pinguinbaby

Das Pinguinbaby ist heute einen Monat alt und ich bin einfach hin und her gerissen zwischen:

„WAS? Schon einen Monat?“ und „Ich kann mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen“.

Der erste Monat war spannend, anstrengend und herzerfüllend. Wir finden uns noch immer in unsere neuen Rollen ein: Zweifachmama und -papa sein bedeutet eine Menge Kompromisse eingehen zu müssen. Nun sind nicht mehr nur die Bedürfnisse von einem Kind zu erfüllen, sondern von zweien. Und die stehen manchmal -oder sogar oft- in echtem Konflikt zueinander. Wenn das eine Kind auf den Arm will und das andere im Tragetuch ist. Wenn beide stillen wollen und du gerade nicht so den Platz hast auf dem Stuhl. Wenn beide weinen und nur Mama/Papa wollen. Wir haben schon so einige Situationen gut gemeistert und von anderen viel gelernt.

Das Pinguinbaby:

– ist im ersten Monat ausschließlich mit Stoffwindeln gewickelt worden und bevorzugt es ohne Windel zu machen.
– ist schon ganz schön gewachsen. Sie trägt Bodies und Hosen in 56 und 62!
– wiegt momentan ca. 4100g.
– ist schon Auto gefahren und fand es so lala!
– ist bisher ausschließlich getragen worden.
– scheint schon bewusst zu lächeln.
– stillt wie ein Pro… viel und gerne. Allerdings eher kurz und dafür häufiger.
– hat schon 3 mal Vitamin D bekommen. Ich gebe zu, wir müssen uns mehr bemühen.
– schläft nachts eigentlich gut. Hat schon mal von 21- 2 Uhr geschlafen. Nur beim Verdauen wird sie unruhig.

 

Das Herzenskind ist eine tolle große Schwester. Sie freut sich, wenn das Pinguinbaby da ist. Oft ist sie dann aber überfordert von ihren Emotionen und haut zu. Das fällt mir sehr schwer. Beschützerinstinkt und so. Wenn das Pinguinbaby nicht da ist, oder wenn das Herzenskind aufwacht, dann sucht sie gezielt nach ihm. Momentan nennt das Herzenskind das Pinguinbaby „Nana“ aber hat den Namen auch schon richtig ausgesprochen.

Einen Monat Pinguinbaby heißt auch: Einen Monat Tandemstillen. Es ist ein bisschen weniger romantisch, als ich dachte. Manchmal kann ich es gar nicht haben, wenn beide gleichzeitig nuckeln/trinken. Zudem ist das Herzenskind sehr stillfixiert und verlangt sehr oft nach der Brust. Es wird allerdings auch gerade besser. Ich hoffe, dass ich es schaffe, beide weiter zu stillen, so lange sie mögen. Aber ich werde auch auf meine inneren Bedürfnisse hören müssen.

 

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